UNDERGROUND

Junges SchauSpielHaus Hamburg: „Maus unter“ (ab 5) von Hermann Book, Regie: Hermann Book. Uraufführung am 7.11.2015. Foto v.l.: Philipp Kronenberg, Christine Ochsenhofer, Sophia Vogel © Sinje Hasheider, 2015. Die Bilder dürfen im Rahmen der Ankündigung und Berichterstattung unter Nennung des Copyrights honorarfrei genutzt werden. Bitte senden Sie uns ein Belegexemplar an presse@schauspielhaus.de. Kontakt zur Fotografin: info@sinjehasheider.com

Schule Bahrenfelder Straße und JungeSchausSpielHaus

WAS geschieht?

Das Stück „Maus unter“ von Hermann Book hat uns TUSCH Partner inspiriert, mit den Schülerinnen und Schüler der Schule Bahrenfelder Straße eine Woche unterirdisch unterwegs zu sein. Unterirdisch – denn in dem Stück geht es um die Geschichte von zwei Hausmäusen, die versehentlich ins Erdreich geraten sind und sich gemeinsam auf die Suche nach dem ‚Oben‘ begeben. Die abenteuerliche Reise schweißt die beiden Mäuse als Gemeinschaft zusammen und konfrontiert sie mit elementaren Fragen:

Wer bin ich, wenn du du bist?
Wer sind die Anderen?
Wo sind wir und wo geht die Reise hin?

Das Stück regt die künstlerische Beschäftigung mit der eigenen Identität an, mit der Begegnung mit dem oder der Anderen und Fremden, mit der manchmal vielleicht befremdlichen Heimat und der Suche nach dem Glück im „Anderswo“.

WER macht mit?

Die ganze Schule wird unter dem gemeinsamen thematischen Dach kreativ arbeiten. Die Schüler des dritten Jahrgangs werden den Inhalten des Stückes zusammen mit professionellen Künstlern (Bildende Kunst, Bühnenbild, Schauspiel, Musik und Tanz) nachspüren.

WARUM machen wir das?

Die Arbeit an diesem Stück ist für uns so interessant, weil es ganz viele verschiedene Anknüpfungsmöglichkeiten für die schöpferische Auseinandersetzung mit großen übergeordneten und zugleich mit ganz konkreten und aktuellen Fragen bietet:

Wie begegnen wir dem oder den Unbekannten?
Was macht die Maus zur Maus?
Wie ist das Leben in einer fremden Welt und wie gelingt eine „Integration“?
oder
Wie hören sich Geräusche unter der Erde an?
Wie sieht das Erdreich aus und wie fühlt es sich an?

Das „Vertraute“, das „Fremde“ und die Kommunikationswege dazwischen sind für das Entstehen von bunt gemischter (Ganztagsschul-)Kultur von elementarer Bedeutung und eröffnen viel Raum für emotionale Zugänge. Wir sind sehr gespannt, was in der Woche entstehen wird…

Die Ergebnisse dieser vielschichtigen und ästhetischen Auseinandersetzung werden zum Ende der Projektphase vom 18.-22. April 2016 in der ganzen Schule für Schüler, Eltern, Lehrer, Kooperationspartner und geladene Gäste ausgestellt und präsentiert.

Text: Anneke Naumann, Foto: Sinje Hasheider

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