FRAGEN ERLAUBT

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TUSCH Partnertreffen am 26.04.2017

Schon das Formulieren einer Frage hilft oft bei der Klärung eines Problems –  einer Herausforderung – der Entdeckung einer Lösung oder einer Chance.

Beim 3. TUSCH Partnertreffen stellte die Programmleitung die Methode „Reflecting Team“ vor, die von Theaterlehrern und Theaterkünstlern gleichermaßen als ausgesprochen hilfreich erlebt wurde: Ein Moderator, zwei Diskussionspartner und einer, der ein Anliegen einbringt treffen sich in einem „Raum“, der aus vier Stühlen bestehen kann, um in den ersten drei Minuten die Fragestellung so konkret wie möglich zu erfassen. Das Anliegen wird beschrieben und, auch mit Hilfe des Moderators, eine passende  Frage formuliert. Die beiden Diskussionspartner sprechen nun sechs Minuten miteinander über diese Fragestellung, während Moderator und Fragesteller zuhören. Nachdem der Moderator auch noch einen Input zur Frage geben konnte, hat der Fragensteller die Möglichkeit für ein ganz kurzes Feedback. Nach 10 Minuten hat man unterschiedliche Sichtweisen gehört, die Perspektive wechseln können,  sich inspirieren lassen und ist vielleicht sogar schon auf neue Ideen gekommen. In jedem Fall konnte die eigene Einstellung überprüft werden, wenn nicht sogar eine neue Richtung erhalten.

Diese Methode hat die TUSCH Partner, ein 3/4 Jahr nach dem Startschuss auf eine ganz neue Art und Weise miteinander ins Gespräch gebracht. Viele TUSCH Partner sind an einem Punkt, an dem sich durch die konkrete gemeinsame Arbeit andere und neue Fragen stellen, und auch wenn nicht alle TUSCH-Akteure an dem Abend ihr Partnertheater/Partnerschule vor Ort hatten, so waren doch die richtigen Mitspieler anwesend.

Was ist denn das besondere an dieser Methode?

„Man muss nicht alles können müssen – und weil jede Frage relevant ist, erlaubt und ernst genommen wird entlastet einen diese Art des miteinander sprechens wirklich sehr.“

„Wir treffen uns auf Augenhöhe, keiner ist dem anderen oder der anderen überlegen. Jeder kann zu der Frage etwas beitragen und es geht nicht um Bewertung, sondern um Lösung, um Inspiration, um die Chance, die man selbst vielleicht noch nicht erkannt hat. Das tut total gut!“

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