WER MIT WEM UND WARUM?

Werkstatt3

Ist es wahr? Verliebt sich alle 11 Minuten eine Schule

in ein Theater und wird ein TUSCH?

Am 10. September diskutierten die TUSCH Theater, was sie auf dem TUSCH-Dating-Portal eigentlich unwiderstehlich, gut erkennbar macht und wie es zu einer neuen Partnerschaft im Sommer 2019 kommen wird.

Ohne auf Vollständigkeit zu bestehen zeigen diese genannten Hinweise der Theater, was für die TUSCH Bewerbung der Schulen wichtig sein könnte: „Die Schulen sollten sich mit dem Profil des Theaters intensiv beschäftigt haben.“  „Welches „Forschungsinteresse“ hat die Schule, wenn sie über eine TUSCH-Partnerschaft nachdenkt?“ „Welches Interesse an einer Zusammenarbeit mit einem Theater hat die Schule?“ „Was kann die Schule dem Theater bieten?“ „Was bietet das Theater der Schule?“

Je mehr die Partner vorher voneinander wissen, umso besser klappen das erste Date und später auch die Partnerschaft. Schulen sollten sich darüber bewusst sein, dass TUSCH zusätzlich zum Theater-Unterricht stattfindet, dass ein künstlerischer Prozess immer Unsicherheiten mit sich bringt, dass TUSCH auch heißt, Vertrauen in künstlerische Arbeitsprozesse von Schüler*innen zu haben und, dass die Grundlage für eine erfolgreiche Partnerschaft, die gelungene Kommunikation zwischen den Akteuren ist.

„Wir vermitteln lieber Künstler, die noch nicht den pädagogischen Blick haben, weil dann die Arbeit unvoreingenommener im Fokus der Kunst steht.“, beschreibt eine Theaterfrau einen Aspekt der Partnerschaft. „Unsere Strategie ist es eher, den Schulen klar zu machen, was wir NICHT machen und warum wir gerade deshalb für sie interessant sind. Außerdem wird das Profil der Theater über Inhalte für die Schulen nachvollziehbar.“ „Die Schulen sollten sich ihren TUSCH-Partner nicht aus Imagegründen aussuchen wollen. Diese Partnerschaften werden meistens enttäuscht. Ich glaube, dass die Schulen gar nicht wissen, welche Möglichkeiten die einzelnen Theater wirklich haben. Das müssen wir noch besser herausstellen oder im ersten Gespräch verdeutlichen.“ „Wir wollen die Schüler*innen von der 4. bis zur 13. Klasse als Zuschauer erreichen und wir haben dafür die passenden Themen, Angebote und Formate. Außerdem haben wir für viele spezifische Theaterformen die richtigen Experten.“ „Außerdem ist es doch klar, dass die Schule, den Partner, in den sie sich verliebt hat, so oft wie möglich besuchen möchte und es auch tut.“, sagt eine andere Theaterpädagogin und erntet damit Zustimmung. Eine Partnerschaft braucht Pflege von beiden Seiten.

Wie sich die TUSCH Partner für die neue Spielzeit ab Sommer 2019 finden werden und durch welche spezifischen Profile die Theater sich von einander unterscheiden, wird das TUSCH Team in den nächsten Wochen kommunizieren. Erste wichtige Hinweise finden Sie auf der Webseite www.tusch-hamburg .de

Texte und Foto: Cornelia von der Heydt

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